Osteopathie

Die Osteopathie ist eine manuelle Therapie, die als Grundphilosphie den Leitsatz "alles muß in Bewegung sein", hat. Damit ist gemeint, daß alle Systeme (Bewegungsapparat, Organ-, Nerven-, Gefäß-, und Hormonsystem) mit ihren Strukturen im Körper frei beweglich sein, und wie Zahnräder ineinander greifen müssen.

Denn nur wenn eine optimale Nährstoffversorgung (Durchblutung) und Abtransport von Abfallprodukten (Venen, Lymphe, Atmung, Verdauung) gewährleistet ist, kann der Körper die Selbstheilungsmechanismen aktivieren.

Sehr gute Kentnisse in Anatomie und Physiologie sind hierbei relevant, aber auch die Betrachtung der Gesamtsituation des Menschen!

Nach einer ausführlichen Anamnese und einer manuellen Untersuchung der Gewebe, findet eine individuelle Behandlung auf struktureller, viszeraler und/oder cranio-sacraler Ebene statt, die als Impuls zur Heilung angesehen werden kann.

Anwendungsgebiete der Osteopathie:

  • Verspannungen und Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und/oder Gelenken
  • Bandscheibenvorfälle, Sehnenscheidenentzündungen
  • Nach Unfällen und Traumata
  • Nervensensationen, wie Ausstrahlungen, Kribbeln, Einschlafen der Extremitäten (z.B. vom Ischiasnerv, Fascialisnerv)
  • Blähungen, Verstopfungen, Koliken, Gastritis, Sodbrennen
  • Chronischer und akuter Schnupfen, Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Asthma, Bronchitis
  • Schwindel, Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus
  • Nach kieferchirugischen Eingriffen und als Begeleitung bei Zahnspangenversorgung
  • Venenstau, Hämorrhoiden, Durchblutungsstörungen der Extremitäten
  • Schlafstörungen, Angstzustände, innere Unruhe
  • Traumabewältigung auf körperlicher  Ebene
  • Hypofertilität, Zyklusbeschwerden, PMS
  • Inkontinenz, Senkungszustände, postoperativ (Prostata, Gebärmutter)
  • Geburtsvorbereitung und Nachbetreuung (siehe Schwangerschaft)